Akademische Arbeiten - Das ist wichtig

by Carlos
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Akademische Arbeiten - Das ist wichtig

Akademische Arbeiten gehören zum studentischen Alltag. Man bekommt ein Thema, arbeitet sich ein und beantwortet Fragen zum Thema. Meistens geht so eine Arbeit über mehrere Wochen, bei einer Diplomarbeit und Masterarbeit sind Monate üblich, eine Doktorarbeit kann auch mal mehrere Jahre dauern.

Aber was ist wichtig bei einer akademischen Arbeit? Wir klären auf.

Das Wichtigste an der akademischen Arbeit ist eine saubere Planung. Planen Sie rechtzeitig im Voraus und rechnen Sie auf jeden Fall Puffer ein. Denn es kommt immer wieder etwas Unvorhergesehenes dazwischen, wie eine Krankheit. 50 Prozent sind ein guter Wert. Fangen Sie mit einer Gliederung und Stoffsammlung zum Thema an. Ordnen Sie alles und überlegen Sie dann, wie Sie vorgehen. Eine vielversprechende Idee ist es, jeden Tag etwas zu machen. Jeden Tag nur eine Seite zu schreiben bedeutet, in drei Monaten fast hundert Seiten zu Papier gebracht zu haben. Und oft ist es so, dass Sie, wenn Sie erst einmal angefangen haben, so im Fluss sind, dass es mehr Seiten werden. Nutzen Sie auch das regelmäßige Feedback Ihres Betreuers. Das kann verhindern, dass Sie in die falsche Richtung recherchieren und keine unnötige Zeit und Energie verschwenden.

Nehmen Sie jede Hilfe in Anspruch, die Sie bekommen können. Wie sieht es insbesondere mit Ghostwriting aus? An Schwarzen Brettern in Unis findet man oft den Anschlag "Ghostwriter gesucht". Diese Angebote sind legal. Es ist nach deutschem Recht kein Problem, eine Arbeit von jemandem schreiben zu lassen. Ein anschauliches Beispiel sind Autobiografien. Diese werden meist nicht von der Person geschrieben, von der sie handeln. Ghostwriter sammeln Informationen und erstellen dazu einen Text. Das Buch wird danach aber trotzdem im Namen der Person veröffentlicht, die im Mittelpunkt des Buchs steht. Bei wissenschaftlichen Arbeiten kommt aber eine Besonderheit dazu. Diese muss nämlich aus der Eigenleistung des Autors stammen. Denn hier ist der Sinn und Zweck, den Studenten zu bewerten und nachzuweisen, dass dieser in der Lage ist, eine wissenschaftliche Arbeit abzugeben. Tut er das nun, obwohl die Arbeit nicht von ihm verfasst wurde, dann ist das Betrug. Klar, die Versuchung ist groß: Man zahlt Geld und muss sich keine Gedanken mehr machen, nicht mehr recherchieren oder selber einen Text verfassen. Auf mittlere bis lange Sicht schießt man sich aber selbst ins Bein: Man lernt nichts und wird irgendwann später wieder vor eine ähnliche Aufgabe gestellt, nur auf höherem Niveau. Hier kann es zu einem Teufelskreis kommen: Man gibt die Arbeit wieder an einen Ghostwriter ab, wieder ein Risiko aufzufliegen und so geht das dann weiter. Also lieber kein Ghostwriter und sich selbst hinsetzen. Wer die Arbeit eines Ghostwriters abgibt, der tut das auf eigene Gefahr.