Wie man Kommunikation durch Digitalisierung optimiert

by Carlos
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Wie man Kommunikation durch Digitalisierung optimiert

Anzeige - Viele ächzen unter der Last von Corona, aber die Pandemie hat auch ihr Gutes. Sie war ein Beschleuniger für die Digitalisierung, wie es zig staatliche Initiativen, Förderungen und Gesetze in den letzten 30 Jahren nicht ansatzweise waren. Im Rahmen der Digitalisierung ist vor allem die Kommunikation stark vorangetrieben worden. Was vor der Pandemie problemlos von Angesicht zu Angesicht besprochen werden konnte, benötigt jetzt eine andere Herangehensweise.

Hier kommen Videokonferenz- und Kollaborationstools ins Spiel.

Viele Anbieter von Kommunikationssoftware arbeiten dabei nach wie vor mit eigenen Standards, die die Zusammenarbeit zwischen den Tools erschweren. Dies ist durchaus nachvollziehbar, versucht doch jeder, seinen Standard voranzutreiben in der Hoffnung, dass seine Software irgendwann als Sieger aus dem Wettrennen hervorgeht. Die Geschichte hat aber gezeigt, dass dieses Verhalten eher kontraproduktiv ist und dazu führt, dass die Konsumenten auf offene Standards setzen.

Auch wenn sich ein Hersteller nicht darum kümmert, selbst Schnittstellen zu anderer Software anzubieten, kann durch die Freigabe von Schnittstellen erreicht werden, dass Drittanbieter Plugins entwickeln, die es ermöglichen, verschiedene Softwarewelten zu verbinden.

So gibt es etwa den Hersteller notes2Conf, der es ermöglicht, aus IBM Notes heraus auf einfache Art und Weise das Videokonferenz-Tool Zoom zu nutzen. Das Zoom Plugin für IBM Notes, genauer für HCL Notes (das ehemalige Lotus Notes wurde zwischenzeitlich zu IBM Notes, wird nun aber als HCL Notes vertrieben) gibt dem Anwender die Möglichkeit, direkt im HCL Notes Kalender eine Zoom Videokonferenz zu erzeugen und zu starten. Aber nicht nur Zoom unterstützt der Hersteller, auch weitere Kommunikationssoftware, wie MS Teams, WebEx und Go2Meeting.

Die Vorteile für den Anwender liegen auf der Hand: Je besser und nahtloser die einzelnen Softwarelösungen miteinander harmonieren, desto weniger Zeit muss der User verschwenden, um doppelte Informationen zu pflegen oder zwischen den Tools hin und her zu springen.

Neben der Software muss aber auch die Hardware passen. Dies setzt zunächst einen leistungsfähigen Rechner voraus. Dieser ist vor allem bei Videoübertragung mit hohen Auflösungen notwendig. Viele vergessen dabei allerdings, auf entsprechende Qualität der Aufnahmegeräte zu beachten: Leistungsschwache Kameras in Kombination mit einem schlechten Mikrofon führen dazu, dass auch die beste Software und Prozessor nichts mehr herausholen können.

Eine gute Kamera hilft, feine Details zu erkennen und auch bei schwachen Lichtverhältnissen zu brillieren. Aber noch wichtiger ist ein gutes Audiogerät. Dieses muss nicht viel kosten, übertrifft aber die in Laptops eingebauten Mikrofone deutlich. Für einen zweistelligen Betrag kann man dafür sorgen, dass der Gesprächspartner keine Kopfschmerzen bekommt.

Sollte es immer noch Probleme geben, dann hilft ein Blick in die Systemsteuerung, oft sind Mikrofon-Niveau oder Videoauflösung standardmäßig eher konservativ niedrig eingestellt.